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Pfarrei St. Josef Aschaffenburg  > "IN DEINER HAND"

GEBET UND BESINNUNG

 

Gott braucht Hände

(Hände-07e.jpg; 135 kB)

Gott braucht mutige Hände,
die Gerechtigkeit in die Tat umsetzen,

starke Hände,
die überflüssige Grenzen einreißen können,

hilfreiche Hände,
die anpacken, wo Not ist,

tröstende Hände,
die Tränen trocknen,

fleißige Hände.
die sich nicht vor wichtigen Aufgaben scheuen,

sichere Hände,
die dem Strauchelnden Halt geben,

friedliche Hände,
die sich nicht mehr zu Fäusten ballen,

ordnende Hände,
die Zweifel und Fragen in den Griff bekommen,

willige Hände,
die Gottes Plan mit uns Menschen umsetzen,

schützende Hände,
die sich der Verlassenen und Ängstlichen annehmen,

segnende Hände,
die den Menschen Glück wünschen.

Aber Gott braucht auch leere Hände,
Hände, die bereit sind,
sich zum Gebet zu falten.

Gott braucht unsere Hände,
deine und meine Hände,
um heute in der Welt zu wirken. 

(Ich bin geborgen in deiner Hand-e (C-Dur)a [1280x768].jpg; 154 kB)
 
Dieses Lied zum Jahresthema "In deiner Hand" wurde am Kirchweihfest 2011 erstmals gesungen.

  

Gebet der Töpfer von Taizé

Herr,
mache mich zu einer Schale,
offen zum Nehmen,
offen zum Geben, 
offen zum Beschenktwerden.

Herr,
mache mich zu einer Schale für Dich,
aus der Du etwas nimmst,
in die Du etwas hineinlegen kannst.

Wirst Du bei mir etwas finden,
was Du nehmen könntest?
Bin ich wertvoll genug,
sodass Du in mich etwas hineinlegen wirst?

Herr,
mache mich zu einer Schale
für meine Mitmenschen,
offen für die Liebe,
für das Schöne,
das sie verschenken wollen,
offen für ihre Sorgen und Nöte,
offen für ihre traurigen Augen
und ängstlichen Blicke,
die von mir etwas fordern.

Herr,
mache mich
zu einer Schale.

 

 

Bußgottesdienst in der Fastenzeit 2012

 

„IN DEINER HAND“


(Die Teilnehmer erhalten beim Eintritt in die Kirche einen Stein überreicht.)

Begrüßung

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, der uns die Hand zur Versöhnung reicht, sei mit euch!

Liebe Schwestern und Brüder!
Wir haben in St. Josef dieses Jahr unter das Symbol der Hand gestellt. „In deiner Hand“ lautet das Jahresthema. Da liegt es nahe, auch in diesem Bußgottedienst die Hand zum Ausgangspunkt unserer Besinnung und Umkehr zu nehmen.
Vieles von dem, was wir getan oder nicht getan haben, hat mit unseren Händen zu tun. Der Stein, den wir beim Kommen in die Kirche erhalten haben, soll für unsere Schuld stehen, zu der auch unsere Hände beigetragen haben.
Mit dem Stein in der Hand vertrauen wir uns zuerst im Gebet den gütigen Händen Gottes an:


Gebet

Herr, unser Gott.
Wir stehen vor dir mit verschlossenen Händen
in der Hoffnung, dass du sie öffnest.
Wir stehen vor dir mit befleckten Händen
in der Hoffnung, dass du sie reinigst.
Wir stehen vor dir mit leeren Händen
in der Hoffnung, dass du sie füllst.
Wir stehen vor dir mit bittenden Händen
in der Hoffnung, dass du uns zur Umkehr hilfst.
Wir stehen vor dir mit einem Stein in der Hand
in der Hoffnung, dass du uns von unserer Schuld befreist.
In Jesus hast du uns deine Hand entgegen gestreckt.
Reiche uns auch jetzt in dieser Stunde deine Hand zur Versöhnung, damit wir frei werden von unserer Schuld.
Bereite uns, dass wir bereit sind, auch einander die Hand zur Versöhnung zu reichen.
Darum bitten dich durch Christus, unseren Herrn. (fs)


Lesung

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja:

Seht her,
die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu helfen.
Sein Ohr ist nicht schwerhörig, so dass er nicht hört.
Nein, was zwischen euch und eurem Gott steht, das sind eure Vergehen.
Eure Sünden verdecken sein Gesicht, so dass er euch nicht hört.
Denn eure Hände sind mit Blut befleckt, eure Finger mit Unrecht.
Eure Lippen lügen. Eure Zunge flüstert Worte voll Bosheit.

So spricht der Herr:
Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch.
Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht.
Eure Hände sind voller Blut.
Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben!
Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! (Jes 59,1-3; 1,15-17a)

 

 GEWISSENSERFORSCHUNG

Hinführung

Hände können teilen —
können zärtlich sein und streicheln —
können zupacken und helfen —
können Halt geben und tragen —
können segnen und heilen.

Hände können aber auch schlagen —
können angreifen und verletzen —
können ohrfeigen und weh tun —
können beschädigen und zerstören —
können fallen lassen und verstoßen.

Was tun meine Hände?

A.  Empfangende Hände

Wir schauen nach vorne auf die große weiße Hand vor dem Altar.
Sie ist nach oben offen - wie eine große Schale.
Sie ist bereit zum Empfangen.

► Bin ich mir bewusst, dass ich mir das Wichtigste im Leben nicht durch Leistung verdienen kann, sondern dass es mir geschenkt ist?
- Dass ich überhaupt da bin ... mein Leben- ein Geschenk
- Menschen, die zu mir stehen ... meine Freunde- ein Geschenk
- Dass ich jetzt hier sein kann ... meine Gesundheit- ein Geschenk
- Dass mir andere ihr Vertrauen schenken- ein Geschenk
● Bin ich dankbar für die unverdienten Geschenke in meinem Leben?
● Fällt es mir schwer, anderen Dank auszusprechen?
● Wem möchte ich in nächster Zeit für sein Vertrauen ... für seine Freundschaft ... für seine geschenkte Hilfe einmal bewusst Danke sagen?
● Gibt es in meinem Leben auch den Dank an Gott?

► Meine Hände zur Schale geformt - so trete ich auch nach vorne zur Kommunion-empfang.
● Bin ich mir bewusst, wer sich da in der Gestalt des Brotes in meine Hände begibt?
● Empfange ich ehrfürchtig die Heilige Kommunion?
●Bin ich innerlich vorbereitet? Oder tappe ich mit den anderen einfach nach vorne - unbedacht ... ohne Glauben im Herzen?
● Weiß ich, dass ich bei einer schwerwiegenden Verfehlung vor dem Kommunionempfang mich erst durch die Beichte mit Gott und der Kirche versöhnen muss? Tue ich das?

  Gong mit der Klangschale  


B.  Gebende Hände

Unsere Hände sind zuerst empfangende Hände.
Wer dankbar empfangen hat, möchte mit anderen teilen.
Empfangende Hände werden dann zu gebenden Händen.

● Habe ich verschlossene Hände, die festklammern ... die behalten und nicht hergeben wollen?
● Wem habe ich zuletzt mit meinen Händen geholfen? Wem habe ich Gutes getan?
Gibt es Menschen, denen ich meine helfende Hand entzogen habe?
● Wann habe ich zum letzten Mal etwas verschenkt?
● Habe ich schon einmal so viel weggeben, dass es mir ernsthaft schwer gefallen ist?
● Die Fastenzeit lädt ein, mit den Armen zu teilen.
Wie hoch war heute meine Spende für die Aktion „Misereor“?

● Können meine Hände zärtlich sein?
● Zeige ich Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kranken ... mit Menschen in einer schwierigen Lebenssituation ... mit Arbeitslosen ... mit Gescheiterten ... mit trauernden Menschen?
● Die Verheirateten unter uns haben ihrem Ehepartner bei der Trauung die Hände
gereicht. Mein Mann ... meine Frau hat sich meinen Händen anvertraut.
War ich ein verlässlicher Ehepartner? Oder habe ich das Vertrauen enttäuscht?
Habe ich den mir anvertrauten Menschen fallen gelassen?
War ich treu in der Ehe?

● Kann ich nach einem Streit meine Hände zur Versöhnung hinstrecken?
● Habe ich jemandem den versöhnenden Handschlag verweigert?
● Mit wem müsste ich in den Tagen vor Ostern noch Frieden schließen?

 Gong mit der Klangschale 


C.  Verletzende Hände

Unsere Hände sind Werkzeuge zum Empfangen und zum Geben.
Wir können mit unseren Händen sehr viel Gutes tun. Aber Hände können auch zu Waffen werden, die schlagen und verletzen, die weh tun und zerstören.

● Habe ich meine Hände als Waffen gebraucht?
Wem habe ich sie zur Faust geballt?
● Bin ich handgreiflich geworden - gegen meine Kinder ... gegen meinen Ehepartner ... gegen einen anderen Menschen?
● Habe ich jemanden um den Finger gewickelt und reingelegt? Jemanden arglistig getäuscht, um selbst einen Vorteil zu gewinnen? Habe ich jemanden betrogen?
● Habe ich mir schadenfroh die Hände gerieben, wenn ein anderer Pech hatte? Wenn sich jemand in der Öffentlichkeit blamiert hat?
● Will ich in der Familie alle Fäden in der Hand haben und merke gar nicht, wie ich andere einschnüre? Wie ich ihnen die Luft zum Atmen nehme?
Lasse ich meinem Ehepartner den nötigen Freiraum zur Selbstenfaltung?
Lasse ich meine Kinder rechtzeitig los, damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen können - in Eigenverantwortung?
● Will ich gleich die ganze Hand nehmen, wenn mir einer den kleinen Finger reicht? Fordere ich zu viel von meinem Ehepartner ... von meinen Arbeitskollegen ... von meinen Kindern oder Enkeln?
● Respektiere ich, wen einer auf eine Bitte von mir mit „nein“ antwortet?
Mache ich ihm dann Vorwürfe? Oder bin ich beleidigt?
● Habe ich meine Hände gebraucht, um Dinge zu entwenden, die mir nicht gehören? Am Arbeitsplatz ... in der Schule ... beim Einkauf im Geschäft?
● Wasche ich meine Hände in Unschuld, wenn ich einen Fehler begangen habe?
Zeige ich dann auf andere und schiebe ihnen die Schuld zu?
Ist mir bewusst: Immer wenn ich mit einem Finger auf andere zeige, dann weisen
drei Finger meiner Hand auf mich selbst?
● Bin ich selbstkritisch?
Sehe ich auch meine eigenen Fehler und Schwächen oder nur die der anderen?

 Gong mit der Klangschale 


D.  Gefaltete Hände

Hände können empfangen und geben. Sie können weh tun und verletzen.
Hände können sich aber auch falten zum Gebet. Dann werden sie zu einem Zeichen des Glaubens ... zum Ausdruck, dass ich mich in Gottes Händen geborgen weiß.

● Wie oft falte ich meine Hände zum Gebet? Täglich? Wenigstens sonntags? Oder gar nicht?
● Beten wir in der Familie miteinander?
● Wie oft falte ich meine Hände hier in der Kirche beim Gottesdienst?
- Komme ich nach Lust und Laune? Oder ist mir die Messfeier ein inneres Anliegen?
- Könnte ich wenigstens einmal in der Woche auch am Werktag kommen und tue es nicht?
● Was tue ich, um mich in meinem Glauben weiterzubilden?
Ein Buch lesen? Eine Fernsehsendung anschauen?
Eine Fortbildungsveranstaltung im Martinushaus besuchen?
● Die zum Gebet gefalteten, nach ob gerichteten Hände drücken aus: Ich weiß mich geborgen in den guten Händen Gottes.
● Traue ich Gott zu, dass er mich hält?
● Wenn ich falle, ich falle immer nur in die Hände Gottes!
Gibt mir diese Zuversicht Trost und Hoffnung?
● Kann ich auch mit Jesus sprechen: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist?“ In deine Hände lege ich mein Leben?

 Gong mit der Klangschale 

 

E.  Meine Hände - Jesu Hände

In einem alten christlichen Gebet heißt es:
„Christus hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun.“
Drum seid ihr die Hände Christi heute in der Welt!

● Möchte ich diese meine Hände Jesus anbieten, dass sie seine Hände werden?
- Dass er durch meine Hände beisteht und hilft?
- Dass er durch meine Hände aufrichtet und tröstet?
- Dass er durch meine Hände zärtlich berührt und Wunden heilt?
● Möchte ich Jesus meine Hände anbieten, dass er durch sie ... dass er durch mich in die Welt hinein wirkt?
Was nehme ich mir für die nächste Zeit als Vorsatz besonders vor?

- Stille -


Schuldbekenntnis

Wir sprechen jetzt das Schuldbekenntnis.
Dabei schlagen wir dreimal mit der geschlossenen Hand an die Brust. Alle fünf Finger der Hand weisen dabei auf mich selbst und auf sonst niemanden: Ja ich ... ich habe gesündigt.

Ich schlage mit der geballten Faust auf meine Brust,wie wenn ich die Verhärtungen in mir aufschlagen wollte, wie wenn ich mein versteinertes Herz weich klopfen wollte.
Wir halten dabei den Stein in unserer Hand.

A: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen ...


Bitte um Vergebung

Wir haben vor und voreinander bekannt, dass wir sündige Menschen sind.
Bitten wir jetzt im Vaterunser um die Vergebung unserer Schuld.
Als Zeichen, dass wir empfänglich sind für die Vergebung Gottes, formen wir unsere Hände zu einer Schale. Der Stein der Schuld liegt in der Schale.

A: Vater unser im Himmel ...


Bußgang
(06-04a (Bußgodi_25-3-12) [800x600].jpg; 57 kB)

Wir haben mit dem Stein in der Hand unsere Schuld bekannt.
Und wir haben im Vaterunser um Vergebung gebeten.
Gott ist barmherzig. Er schenkt Vergebung.
Deshalb muss uns unsere Schuld nicht mehr belasten.
Wir dürfen sie Gott übergeben.

Treten wir jetzt nach vorne und legen unseren Schuld-Stein in die große Hand am Altar.
Mit dem Stein in der Hand tragen wir alles zu Gott, was uns auf dem Herzen liegt ... was uns belastet:
- alle Handlungen, mit denen wir Unrecht getan haben
- alle Fehlgriffe, die falsch waren
- alle unterlassenen Hilfeleistungen
- all die großen und kleinen Lieblosigkeiten, die verletzt haben.
Dazu singen wir den Liedruf: „Wir legen unsere Sünde in deine Hände, Herr.“

1: Hände.
    Wie oft schon die Hände in die Hosentaschen vergraben und nichts getan.
2: Wie oft schon die Hände nicht gerührt und untätig geblieben.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon die Hände erhoben und anderen Angst eingeflößt.
2: Wie oft schon die Hände als Waffen benutzt und geschlagen, verletzt und verwundet.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon mit den Händen Brot gegessen und nicht gedankt.
2: Wie oft schon die Hände verschlossen und das Brot nicht geteilt.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon die Hand zur Faust geballt und nicht zur Versöhnung angeboten.
2: Wie oft schon den Handschlag verweigert und die Feindschaft weiter gepflegt.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon mit Händen auf andere gedeutet und sie zum Sündenbock gemacht.
2: Wie oft schon mit den Händen Steine ergriffen und sie anderen in den Weg gelegt.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon mit den Händen die Richtung gezeigt, aber es war die falsche.
2: Wie oft schon die Hand vor den Mund gehalten und die Wahrheit verschwiegen.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon mit leeren Händen gekommen, aber mit vollen Händen gegangen.
2: Wie oft schon die Hand aufgehalten, aber nie gegeben.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon jemand an die Hand genommen und dann fallen gelassen.
2: Wie oft schon die Hand zurückgezogen und Hilfe verweigert.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon die Hände drohend geballt, aber sie nicht zum Gebet gefaltet.
2: Wie oft schon sich mit den Händen bekreuzigt, aber im Alltag nicht als Christ gelebt.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.
1: Wie oft schon die Hände im Spiel gehabt bei Intrigen und Verleumdungen.
2: Wie oft schon die Hände in Unschuld gewaschen und die eigene Schuld nicht erkannt.
A: Wir legen unsre Sünde in deine Hände, Herr.                                                                             (fs)


Zuspruch

Der allmächtige Gott hat mit uns Erbarmen. Er nimmt von uns Sünde und Schuld, damit wir mit reinem und frohem Herzen das Fest der Auferstehung feiern.

Was wir Gott in die Hand gelegt haben, muss uns nun nicht mehr weiter belasten.
Wir können aufatmen und und uns befreit auf den Heimweg begeben.

Beim Verlassen der Kirche erhalten Sie ein Bild mit der großen Hand vor dem Altar.
Legen Sie es daheim noch eine Zeit lang sichtbar hin, damit Sie sich daran erinnern:
Gott braucht meine Hände.
Aber ich darf mich auch in der Hand Gottes geborgen wissen -
in meinen hellen und in meinen dunklen Tagen.


Segen

P: Der Herr sei mit Euch!   A: Und mit deinem Geiste.

Der barmherzige Gott fasse euch an der Hand und führe euch.
Er schließe euch in die Arme und schütze euch.
Er halte seine Hände unter euch und trage euch.
Er breite seine Hände über euch und segne euch:
Gott, der Vater und der Sohn (+) und der Heilige Geist.

Der Herr hat euch die Sünden vergeben.
Gehet hin in Frieden.                                                                                                                                    (fs)

 

Gott,
in deiner Hand
liegen die Tage und Jahre
meines Lebens.

Ich schaue zurück
und bedenke die Zeiten,
die ich durchwandert habe
von Jugend an bis ins Alter.

Ich sehe
helle und sonnige Tage,
für die ich dankbar bin.
.......................
(Zeit zum Bedenken lassen)

Ich sehe aber auch
dunkle und frostige Zeiten,
die ich durchschreiten musste.
.......................
(Zeit zum Bedenken lassen)

Ich habe sie bestanden
mit deiner Hilfe
und mit dem Beistand guter Menschen.
Auch dafür bin ich dankbar.

.......................
(Zeit zum Bedanken lassen)

Beides,
Freude und Leid,
lege ich in deine Hände.
Nimm es an
und wandle es
zum Segen für mich.

Von deiner Hand gehalten
wage ich mutig den Weg zu gehen,
der unbekannt vor mir liegt.

Ich muss die Zukunft nicht fürchten.
Denn in deiner Hand geborgen
liegt mein Heute und mein Morgen.

Friedbert Simon

Rückschau am Geburtstag

 

 

(Hand-aa [800x600].jpg; 115 kB)