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Pfarrei St. Josef Aschaffenburg
> "IN DEINER HAND"
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„IN DEINER HAND“(Predigt von Pfarrer Friedbert Simon zur Einführung in das Jahresthema am Kirchweihsonntag, 13. November 2011) Liebe Zuhörer! „In deiner Hand“. Auf den ersten Blick kann unser neues Jahresthema erschrecken: „In deiner Hand!“ Wer liefert sich schon gern der Hand eines anderen aus? Wer weiß, was der mit mir macht? Seine Hand kann mich fesseln und in Abhängigkeit bringen. Sie kann mich in die Zange nehmen und nicht mehr loslassen. Ich will nicht Gefangener in der Hand eines anderen sein! Ich will unabhängig sein. Ich will über mich selbst bestimmen. Mich der Hand eines anderen ausliefern, - nein, das will ich nicht! - Wer so denkt, hat recht!
Aber schauen Sie, liebe Zuhörer, auf die große Hand vor dem Altar: Das ist keine verschlossene Hand ... keine Hand, die fesselt und einengt. Das ist eine geöffnete Hand, die sich anbietet ... eine Hand wie ein offenes Vogelnest: Der Vogel kann kommen, - und er kann sein Nest verlassen, wann er will. Ich möchte gleich zu Beginn ein Missverständnis klarstellen, das vielleicht bei dem einen oder anderen von uns auftauchen könnte: „In deiner Hand“ - da geht es nicht um Fesseln ... um Zwang ... nicht um Unfreiheit und Einengung. Es geht um ein Angebot. Es geht um eine Hand, die uns hingehalten ist ... die wir ergreifen oder ablehnen können. Es geht nicht um eine Hand, die klammert und fesselt. Es geht um eine Hand, die hält ... die trägt ... die stützt ... die birgt, - so wie die Kerze in der großen Hand getragen und gehalten wird. „In deiner Hand“. - Wem gehört diese Hand? Hände, die halten und tragen ... die stützen und bergen, - solche Hände begleiten uns durch unser ganzes Leben. Auf sie sind wir lebenslang angewiesen. • Da sind die Hände der Eltern, die ihr neugeborenes Kind überglücklich in den Händen halten ... die ihr Kind später an die Hand nehmen, um es sicher über die Straße zu führen ... die ihr weinendes Kind in die Arme nehmen und trösten. • Da sind die zärtlichen Hände des Liebespaares, die sich am liebsten gar nicht mehr loslassen möchten. • Da sind die hilfsbereiten Hände des Nachbarn, die zupacken und mir den schweren Kartoffelsack vom Auto in den Keller tragen helfen. • Da sind die Hände des Künstlers, die geschickt ein Kunstwerk formen, das wir bestaunen. • Da sind die auf einfühlsamen Hände des Arztes, die eine Wunde verbinden ... die Hände der Krankenschwester, die dem Kranken den Schweiß von der Stirne wischen. Hände - sie sind Werkzeug und Helfer ... Retter und Tröster. Sie sind Geschenke Gottes ... uns gegeben, um in der Welt Gutes zu wirken. Freilich - so ist es bei uns Menschen: Wir können jede gute Gabe auch missbrauchen. Menschen können mit ihren Händen auch viel Unheil anrichten. Sie können andere fesseln und unterdrücken. Sie können schlagen und verletzen. Sie können misshandeln und quälen. Sie können zerstören und töten. Und: Sie können ungerührt bleiben und gar nichts tun. Unser Jahresthema will uns zum Nachdenken bringen: Wofür gebrauchst du deine Hände? Zum Aufbauen oder zum Zerstören? Zum Tragen oder zum Untätig-sein? Zum Heilen oder zum Verletzen? Unser Jahresthema will uns motivieren, unsere Hände bewusst zu gebrauchen als Hände, die Halt geben und führen ... die beistehen und helfen ... die tragen und Lasten abnehmen ... die trösten und heilen ... und - ja auch - als Hände, die sich falten und beten.
Und damit bin ich bei unserem Kirchweihfest. Denn gerade hier in unserer Kirche spielen Hände eine bedeutende Rolle: Mit unseren Händen geben wir unserem Glauben sichtbare Gestalt. Unsere Hände machen unseren Glauben hand-greiflich. • Da zeichnen Eltern bei der Taufe ihrem Kind ein Kreuz auf die Stirn und drücken damit aus: Gott soll dich segnen. • Da legt der Priester dem Täufling die Hand auf den Kopf und der Bischof dem Firmling, - und jedes Mal drückt diese Geste aus: Du gehört zu uns ... zu den Christen. Sei wohl behütet - bei uns und unter dem Schutz Gottes. • Da reichen sich Braut und Bräutigam bei der Trauung die Hände und sagen sich zu: So fest wollen wir zusammen halten. So fest wissen wir uns auch gehalten und getragen von der Liebe unseres Gottes. • Da geben wir einander beim Friedensgruß die Hand als Zeichen des Friedens, den Gott uns anbietet und den wir auch einander schenken wollen. • Da falten wir unsere Hände zum Gebet als Zeichen, dass wir uns in den Händen Gottes wissen und dass wir unsere Sorgen und unseren Dank in seine Hände legen. • Da halten wir beim Kommunionempfang unsere Hände hin wie eine offene Schale und zeigen damit: Ich bin jetzt Empfangender. Christus selbst gibt sich in der Gestalt des Brotes in meine Hände. • Da breitet der Priester am Ende des Gottesdienstes seine Hände aus und segnet uns als Zeichen, dass Gott uns begleitet, wenn wir jetzt wieder hin unseren grauen Alltag hinein gehen.
„In deiner Hand“ Ganz oft wird in der Kirche auch von der Hand oder den Händen Gottes gesprochen. Sie sind ein Bild für seine Größe und Macht. • Die ganze Schöpfung - Himmel und Erde, Tiere und Menschen - sind „das Werk deiner Hände“ - so heißt es in den Psalmen. (Ps 8,7; 102,26) • Mit „mächtiger Hand“ und „hoch ausgestrecktem Arm“ hat Gott Israel aus Ägypten heraus geführt. (Num 4,34) • Gott rettet aus den Händen der Feinde. In seine Hand zu fallen, ist besser als in die Hände von Menschen. • Der Mensch und seine Zeit stehen in seinen Händen. (Ps 31,16) Im Neuen Testament schließlich wird die Hand Gottes zur Hand Jesu: • Jesus legt Kindern die Hände auf und lässt sie dadurch Gottes Zuwendung spüren. • Er legt Kranken die Hände auf, - und sie dürfen erfahren, dass Gott Heilung schenkt. • „Er ist die Hand, die du den Sündern entgegen streckst“ - so heißt es in einem Hochgebet der Kirche über Jesus. Durch seine Hände vermittelt Jesus Gottes Nähe. An seinen Händen wir greif-bar,dass Gott stützt und Lasten mitträgt ... dass er annimmt und versöhnt ... dass er heilt und Leben schenkt. Die große Hand vor unserem Altar steht auch für Jesu Hand. In ihm streckt Gott selbst uns seine Hand entgegen. Und jetzt wartet er darauf, dass wir mit unserer Hand einschlagen ... dass wir ihm unseren Glauben und unser Vertrauen schenken. Jetzt wartet er, dass wir ihm unsere Hände leihen, um sein Werk heute fortzuführen. Gott hat keine anderen Hände als unsere Hände, um Menschen ihre Lasten tragen zu helfen. Er hat nur unsere Hände, um unsere Kinder einen guten Weg ins Leben zu führen. Er hat nur unsere Hände, um an die Türe des einsamen Nachbarn zu klopfen. Er hat keine anderen Hände als unsere Hände, um mit den Hungernden das Brot zu teilen ... um den Weinenden die Tränen abzutrocken ... um den Kranken den Becher Wasser zu reichen und den Schweiß von der Stirne zu wischen. Gottes Hände sind unsere Hände. Nur durch unsere Hände kann Gott heute in unserer Welt fassbar und greifbar werden. Auch daran erinnert uns die große Hand vor dem Altar. Liebe Zuhörer! „In deiner Hand“. - Es ist ein gutes Motto, das unser Pfarrgemeinderat ausgewählt hat. Es wird uns bis zum nächsten Kirchweihfest noch viel zum Nachdenken geben. Es wird uns manche Impulse geben, da und dort Hand anzulegen und durch unsere Hände Gott handeln zu lassen. Es wird uns anregen, unser Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Gott in die Hand zu legen, - so wie es Jesus getan hat, als er am Kreuz gebetet hat: „Vater, in deine Hände lege ich mein Leben“. Unser Leben ist so ungewiss. Viele blicken voller Angst in die Zukunft. Da tut dieses Urvertrauen gut, in Gottes Hand geborgen zu sein. Es lässt mit mehr Zuversicht und Gelassenheit leben.
Von diesem Urvertrauen spricht auch das Lied, das ich zu unserem Jahresthema geschrieben habe: „Ich bin geborgen in deiner Hand“. ![(Hand-102 [1024x768].jpg; 150 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/63631441066670159220_143.jpg)
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WIR DER TON - DU DER TÖPFER ![(18-23 (Hand-Advent) [800x600].jpg; 108 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/52464530900501746916_124.jpg)
(Predigt von Pfarrer Friedbert Simon zum 1. Adventssonntag 2011) Liebe Zuhörer! Bei der 1. Lesung musste ich an unser neues Jahresthema denken: „In deiner Hand“. Da sagt der Prophet Jesaja ein wunderschönes Wort, das voller Ermutigung steckt: Du, Herr, bist doch unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer. Wir alle sind das Werk deiner Hände. „Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer“, - das heißt doch: Du, Gott, hast mit jedem von uns etwas vor. Du hast eine Idee für jede und jeden einzelnen von uns, und du willst meinem Leben eine Form ... eine Gestalt geben. Du willst an mir modellieren, durch Worte aus der Heiligen Schrift, die mich treffen ... durch das Beispiel Jesu, der gezeigt hat, worauf es im Leben wirklich ankommt. Du willst mich prägen durch Menschen, denen ich begegne und die mich beanspruchen ... durch Situationen, die mich herausfordern, aus meinem Glauben zu handeln. Du willst mich verändern in der Stille, wenn ich über mein Leben nachdenke ... in der Hektik, wenn ich über mich unzufrieden bin.
„Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer“, - das heißt auch: Wir sind gedacht als deine Gefäße als Menschen, die für deine gute Sache zu gebrauchen sind ... die empfänglich sind für deine Güte ... die sie aufnehmen und wieder an andere weiter geben. Wir sind geschaffen zum Empfangen und zum Geben. „Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer“, - das heißt auch: Wir sind von der Erde genommen. Wir sind zerbrechlich. Unsere Zeit ist begrenzt. Aber weil du unser Schöpfer bist, glauben wir, dass du auch die Bruchstücke unseres Lebens annimmst ... dass du unsere Scherben wieder zu einem guten Ganzen zusammen fügst. Liebe Zuhörer! Das ist ein wichtiger Impuls, den mir die heutige Lesung für die Adventszeit gibt: „Ich der Ton - und du der Töpfer!“ Ich möchte über dieses Wort weiter nachdenken. Ich möchte dieses Bild hervorholen in Zeiten, in denen ich müde und leer bin. Dann will ich sagen: „Ich bin der Ton und du bist mein Töpfer. Nimm mich in deine Hand - und gib meinem Leben eine neue Gestalt. Mir fehlt die Kraft dazu. Forme in mir Gedanken, die meine Mutlosigkeit überwinden. Gib mir neue Ideen, die mich wieder aufrichten. Stärke meine müden Hände mit neue Kraft.
Ich der Ton - und du der Töpfer! Dieses Bild möchte ich aber auch hervorholen, wenn ich voller Energie bin und etwas Neues anfangen will. Dann kann ich sagen: „Ich bin der Ton und du bist mein Töpfer“. Mach ein Gefäß aus mir, das aufnahmebereit ist für deine Liebe ... das aber auch bereit ist, abzugeben und andere zu beschenken. Vielleicht kann jemand Hoffnung schöpfen aus meiner Zuversicht. Vielleicht spürt jemand durch meine Zuwendung, dass du dich für ihn interessierst ... dass du ihn nicht vergessen hast. Ich der Ton - und du der Töpfer! Am Morgen beim Aufstehen soll dieses Bild auftauchen. Und ich will sagen: Halte mich offen für das, was du und andere Menschen heute in mich hineinlegen werden. Ich will heute bewusst wahrnehmen, was mir als Geschenk zufällt ... was andere mir geben, ohne dass ich es verdient habe. Ich der Ton - und du der Töpfer! Abends möchte ich versuchen zu beten: Ich war heute der Ton in deiner Hand. Ich bin dankbar, dass du mich in deiner Hand gehalten hast ... dass du mich gut durch diesen Tag geführt hast. Aber vielleicht war es auch ein schwerer Tag ... ein Tag mit Ärger und großen Lasten ... ein Tag mir Schmerzen und Fehlschlägen. Dann möchte ich auch protestieren und klagen dürfen: „Wenn du mein Töpfer bist, - warum hast du mich heute so gedrückt ... so gepresst und geknetet?“ Liebe Zuhörer! Wenn Sie in diesen Adventstagen in die Kirche kommen und die große Hand vorne am Altar sehen, - dann erinnern Sie sich an dieses zuversichtliche Wort des Propheten Jesaja: „Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer. Wir alle sind das Werk deiner Hände.“ Was Gott geformt hat, - das zerbricht er nicht ... das lässt er nicht fallen ... das bewahrt er in seinen Händen. Ich wünsche mir und Ihnen, dass uns diese Adventszeit neu in diesem Vertrauen bestärkt: Bei dir, Gott, sind wir in guten Händen. (Für diese Predigt habe ich Gedanken übernommen aus: Wolfgang Raible, Predigten für die Sonn- und Feiertage im Lesejahr B, S. 12 ff.) |
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BETENDE - SCHÜTZENDE - EINLADENDE HÄNDE
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Bildpredigt von Pfarrer Friedbert Simon in der Roratemesse am 20. 12. 2011 zu einem Bild in der Pfarrkirche St. Michael Hösbach |
Liebe Zuhörer! Kürzlich habe ich an einem Sonntagnachmittag die Pfarrkirche St. Michael in Hösbach besucht. Es ist die Kirche, in der ich vor vielen Jahren gefirmt worden bin.
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![(Pfarrkirche St_ Michael-01 [640x480].jpg; 77 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/30976368053560052108_202.jpg)
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Dort steht im Chorraum ein Altar mit sieben geschnitzten neugotischen Bildtafeln. Der Würzburger Bildhauer Arthur Schlegelmünig hat sie im Jahr 1906 geschaffen. Die sieben Bildtafeln zeigen Szenen aus dem Leben Jesu von der Geburt bis zur Kreuzigung. Das erste Bild aus diesem Zyklus möchte ich heute morgen mit Ihnen betrachten. Es zeigt die Weihnachtsszene: die Geburt Jesu. |
![(Pfarrkirche St_Michael-08 [640x480].jpg; 93 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/31044634824547931983_202.jpg)
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Der Blick fällt nicht - wie gewöhlich bei Weihnachtsdarstellungen - in einen Stall. Wir sehen ein gotisches Gebäude mit Spitzbogen und tragenden Säulen. Ehemals war es wohl ein vornehmes Haus. Aber jetzt bröckelt hinten der Putz von der Wand. Seine Bewohner sind verarmt. Das neugeborene Kind liegt nicht in einer Krippe, sondern auf rohen Holzbalken auf dem blanken Boden. Es ist nackt. Nur eine Windel dient als Unterlage. Auch Maria kniet am Boden. Josef steht aufrecht daneben - mit einer Laterne in der Hand. |
![(Geburt-01a (Hösbach) [640x480].jpg; 117 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/31166684111321615585_135.jpg)
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Links betrachten zwei Personen das Geschehen. Die rechte hat ihre Hände zum Gebet gefaltet, die linke Personen zeigt eine abwehrende Handbewegung. Ob der Künstler so darstellen wollte, was bis heute geschieht? Dieses Kind findet Annahme und Glauben, - aber auch Ablehnung und Unglauben. |
![(Rorate_4a [640x480].jpg; 98 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/31884728570688654128_101.jpg)
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Ganz rechts ist die alte Mauer eines Viehstalls zu erkennen. Futtertröge stehen am Boden. Ochs und Esel schauen bedächtig hinter der Mauer hervor. Das ganze Bild drückt aus: Jesus ist in Armut geborgen. Er liegt ganz unten ... im Dreck der Erde ... entblößt ... ohne warmes Zuhause. Ärmer geht es nicht. So nahe will Gott uns Menschen sein! Er stellt sich auf die Seite derer, die keine Heimat haben ... die kein Ansehen genießen ... die arm ... die bloßgestellt und entwürdigt sind ... die ganz unten am Boden liegen. So nahe will er uns sein, dass er sich selbst hinein begibt in die Armut und das Elend dieser Welt. „Er kommt aus seines Vaters Schoß ... er liegt dort elend, nackt und bloß ... wird niedrig und gering ... der Schöpfer aller Ding’.“ So werden wir an Weihnachten in einem Lied singen. Gott kommt in unsere Armut, damit wir Arme wissen: Gott verlässt und vergißt uns nicht. Er teilt unser Leben mit uns Das ist die eine Botschaft dieses Bildes. Aber ich kann noch eine zweite erkennen. Ich nenne sie die „Botschaft der Hände“. Unser Jahresthema „In deiner Hand“ hat mich auf diese Botschaft der Hände aufmerksam werden lassen. |
![(Rorate_5 [640x480].jpg; 85 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/31393583636158222776_189.jpg)
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Da sind die Hände Marias. Die beiden Handflächen sind aneinander gelegt und weisen nach oben. Maria hat ihre Hände zum Gebet gefaltet. Es sind gesammelte Hände, die im Gebet auf Gott hin ausgerichtet sind. Maria ist die Frau,die ganz auf Gott hin gesammelt ist ... die sich ganz und gar auf Gottes Willen einlässt. Das ist der tiefe Sinn jeden Gebets: sich Gott anvertrauen ... sich ihm heim geben ... sich hineinfallen lassen in seine Hände. Die gefalteten Hände Marias drücken aus, dass sie im Dienst Gottes steht .... dass sie aus einem bedingungslosen Gottvertrauen lebt, das in ihrem Wort gipfelt: „Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Die betenden Hände Marias sind Einladung an mich: Vergiss das Gebet nicht. Mach die Adventszeit für dich auch zu einer Zeit des Gebets, damit dein Vertrauen zu Gott neue Stärke gewinnt. |
![(Geburt-01fa (Hösbach) [640x480].jpg; 115 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/31411556195304245280_144.jpg)
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Das sind die Hände Josef’s. Seine rechte Hand hält eine Laterne: Josef bringt Licht. Seine linke Hand hat er behutsam ausgestreckt über die Laterne mit dem Licht ... über Maria, die neben ihm steht ... und über das Kind, das am Boden liegt. Die Hand des Josef ist eine behütende Hand. Darin sieht er seinen Auftrag: Seine Hände schützend über die Menschen zu halten, die ihm anvertraut sind. Die Hände des Josef sind Einladung an mich: Sei ein Mensch, bei dem sich andere geborgen und behütet fühlen können. ► Kinder sollen bei ihren Eltern gut behütet sein. Sie brauchen ein „Nest“, das ihnen Schutz und Sicherheit gibt. ► Ehepartner sollen einander Geborgenheit schenken ... erwachsene Kinder ihren altgewordenen Eltern ... Gesunde den Kranken ... Starke den Schwachen ... Der Advent ist eine Zeit, in der in uns besonders ausgeprägt die Sehnsucht wach ist, beheimatet und geborgen zu sein. Da ermutigen uns die Hände des Josef, einander ein Stück Heimat und Geborgenheit zu schenken. Wo das geschieht, - da wird es heller in der Welt. Die Laterne in der Hand des Josef zeigt es an. |
![(Geburt-01g (Hösbach) [640x480].jpg; 121 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/31542219376779773628_184.jpg)
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Dann gibt es auf unseren Bild noch die Hände Jesu. Es sind offene Hände und Arme. Sie sind ausgebreitet als wollten sie einladen: Komm zu mir! Komm in meine Arme! Komm zu mir mit deinem Glück und deiner Freude. Aber komm auch zu mir mit deinem Kummer und deinen Sorgen. Komm zu mir - auch mit deiner Schuld. „Kommt zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt; bei mir werdet ihr Ruhe finden,“ - so wird später der erwachsene Jesus sagen. Diese offenen Hände Jesu fragen mich: Nimmst meine Einladung an? Bist du bereit, dein Leben mit seinen Höhen und Tiefen mir in die Hände zu legen? Bist du selbst ein Mensch mit offenen Händen und mit einem offenen Herzen, zu dem andere kommen können? Wirst du empfänglich sein für ihre Lasten? Wirst du sie ihnen ein Stück abnehmen oder mit ihnen tragen? |
![(Geburt-01hc (Hösbach) [640x480].jpg; 100 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/31601503245687808590_207.jpg)
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Schauen wir noch einmal auf das Tuch, auf dem das neugeborene Kind liegt. Es ist die Fortsetzung des Schleiers, den Maria trägt, - und es ist geformt wie ein Schiff. Unweigerlich fällt mir das Lied ein: „Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein’ höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewigs Wort“. Maria ist dieses Schiff, das uns eine „teure Last“ bringt: Gottes eigenen Sohn. Ob unsere Hände und unsere Herzen für ihn offen sind? Ob er bei uns Aufnahme findet? |
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JESUS - DIE AUSGESTRECKTE HAND GOTTES(Predigt von Pfarrer Friedbert Simon in der Christmette 2012) Liebe Zuhörer! Heiliger Abend! Es ist still geworden draußen auf den Straßen. Heilige Nacht! Diese Nacht gehört zu den stillsten Nächten des Jahres. Wenn es um uns still geworden ist, - dann melden sich Gedanken, für die im Lärm des Tages kein Platz ist ... - dann werden Sehnsüchte wach, die tief in uns verborgen sind ... - dann greift eine Wehmut um sich, die wir im Geschäft des Tages kaum wahrnehmen. Heute ist eine solche Nacht, die anders ist als andere Nächte des Jahres. Heute ist eine Nacht, die uns in Kindheitsträume versetzt und die zugleich Trauer aufsteigen lässt über Sehnsüchte, die sich nie ganz erfüllt haben. Mancher wird jetzt unter uns sein, - der seinem unbeschwerten Kinderglauben nachtrauert ... - der gerne so vertrauensvoll glauben möchte wie in in seinen Kindertagen. Aber jetzt quälen ihn Zweifel und er fragt sich: Gibt es Gott überhaupt? Mancher wird unter uns sein, den auch heute die Sorgen nicht loslassen: - Sorgen, wie er mit seinem wenigen Geld über die Runden kommen soll .... - Sorgen um seine Kinder oder Enkel, die ganz andere Wege gehen, als er gutheißen kann ... - Sorgen auch um seine eigene Zukunft: Bleibt mir mein Arbeitsplatz erhalten? Wird meine Rente reichen! Wer wird sich um mich kümmern, wenn ich alt geworden bin? Mancher mag jetzt unter uns sein, - den das Leben bitter enttäuscht hat ... - dem es fast das Herz zerreißt, weil die Beziehung zu einem Menschen zerbrochen ist, den er immer noch liebt. Mancher unter uns spürt vielleicht ein Gefühl von Ohnmacht, wenn er die großen Probleme in der Welt sieht: - die hungernden Kinder in Afrika ... - die Finanzkrise, die kaum zu bewältigen ist ... - die Verschmutzung der Umwelt ... die Gefährdung der Schöpfung ... Mancher ist vielleicht hier, der heute Abend schon geweint hat, weil er einen Menschen so sehr vermisst, den der Tod ihm genommen hat. Und vielleicht ist auch mancher junge Mensch da, - der sich um seine Zukunft sorgt ... - der sich trotz all seiner Kumpels dennoch einsam vorkommt ... - der niemanden hat, der ihn wirklich versteht und liebt. Liebe Zuhörer! Wenn neben aller Freude, die Sie hoffentlich heute Abend auch schon erlebt haben, ein Stück Schwermut und Trauer auf Ihrem Herzen liegt, dann gehören Sie zu den Menschen, die der Engel in dieser Nacht als erste angesprochen hat: jene, die am Rande stehen... ... die im Dunkeln sitzen ... die sich draußen fühlen. Die Hirten draußen auf dem Feld ... Menschen am Rand der Gesellschaft, - sie sind die ersten, denen die gute Nachricht verkündet wird: „Euch ist heute der Retter geboren“. Sie sollen als erste erfahren, dass Gott ihnen seine Hand entgegen streckt. Sie, die Unbeachteten und Unbeliebten ... sie, die nicht zu den Frommen und Braven gezählt werden, - sie outet Gott heute als seine Lieblinge. Ihnen schenkt er sein Ansehen, ohne dass sie es sich verdient hätten. Sie sollen als erste wissen, dass Gott sie sucht und dass er sie aus ihrem Dunkel heraus holen will. Denn Ihnen gilt die Aussage des Evangeliums: „Der Glanz des Herrn umstrahlte sie.“
Liebe Zuhörer! Heute ist die Nacht für alle, die wie die Hirten fühlen. Es ist die Nacht für alle, die im Dunkeln leben und den Ausweg nicht sehen. Es ist die Nacht für alle, die voller Zweifel sind und nicht glauben können. Gerade sie sucht Gott in dieser Nacht - so wie er die Hirten auf dem Feld gesucht hat. Ihnen streckt er in dieser Nacht seine Hand entgegen, damit sie nicht dem Gefühl überlassen sind: Mich mag doch keiner! Ich hab’ doch kein Ansehen! Ich bin doch allen gleichgültig! Allen, die am Leben schwer zu tragen haben ... die vor Mauern stehen, die unüberwindbar scheinen, allen, die sich wie Mauerblümchen fühlen: ungeliebt ... zur Seite geschoben, - ihnen hält Gott seine Hand hin, damit sie nicht ihrer Einsamkeit ausgeliefert sind, damit sie eine Stütze zum Festhalten haben.
Die große Hand mit dem Kind vorne am Altar will uns das deutlich machen: ![(20-14-Hand [800x600].jpg; 88 kB)](http://images.kirchenserver.net/8/778/8/84641229188269249885_149.jpg)
Jesus, der heute Nacht geboren wird, ist diese Hand Gottes. Allein hier bei diesem Kind entscheidet sich, ob für uns wirklich Weihnachten wird: Erlösung, Rettung - und nicht bei den Geschenken unterm Baum , wie uns ein Elektronikkonzern in seiner Werbung weiß machen will. In Jesus streckt uns Gott seine Hand entgegen. Er hält sie hinein in die Nächte unseres Lebens ... hinein in unsere Traurigkeit und Ängste ... hinein unsere Einsamkeit und Ohnmacht ... ja auch hinein in unsere Schuld und Sünde. Jedem von uns bietet Gott heute Nacht seine rettende Hand an. Und jetzt, liebe Zuhörer, liegt es an mir, ob ich es wage, die ausgestreckte Hand Gottes zu ergreifen. Die Hirten haben sie ergriffen. Sie sind aufgebrochen nach Bethlehem. Sie haben gesucht und gefunden: das Kind in der Krippe. Und ihre Freude war groß.
Es geht also, dass denen, die im Dunkeln leben, ein Licht aufgeht ... dass die, die draußen sind, hineinfinden zum Kind. Bei den Hirten ging es. Und bei mir ... bei Ihnen? Wird es gehen? Es geht, wenn man aufbricht ... wenn man nicht sitzen bleibt in seiner Trauer ... in seinen Zweifeln ... in seinem Unglauben ... in seinem Selbstmitleid ... Es geht, wenn man sich aufmacht auf den Weg zum Kind. Dazu möchte ich Ihnen allen, liebe Zuhörer, heute Nacht Mut machen: dass Sie aufbrechen ... dass Sie all Ihre Enttäuschungen und Ängste ... all ihre Träume und Sehnsüchte, aber auch Ihre Freude und Ihren Dank mitnehmen und sie Ihrem Retter in die Hand legen. Denn nicht unter dem Baum entscheidet sich Weihnachten, sondern hier an der Krippe ... beim Kind. |
BERÜHRUNG WIRKT WUNDERPredigt von Pfarrer Friedbert Simon am 6. Sonntag im Jahreskreis zu Markus 1,40-45: Jesus heilt einen Aussätzigen Liebe Zuhörer! Haben Sie’s bemerkt? Das heutige Evangelium — und unser Jahresthema mit dem Symbol der „Hand“! Das passt zusammen. Im Evangelium heute spielt die Hand Jesu eine besondere Rolle: „Er streckte die Hand aus“ und „berührte“ den Aussätzigen. Diese ausgestreckte, berührende Hand ist fast so etwas wie ein Erkennungszeichen Jesu: Die Bibel berichtet immer wieder, wie Jesus mit seinen Händen Menschen berührt: ► Er berührte die Hand der Schwiegermutter des Petrus, die krank im Bett liegt. „Und das Fieber wich von ihr. Und sie stand auf und sorgte für ihn.“ (Mt 8,15) ► Er berührte die Augen der zwei Blinden. Und sie konnten wieder sehen. (Mt 9,29) ► In der Nacht, als Jesus gefangen genommen wird, schlägt Petrus einem Soldaten mit dem Schwert ein Ohr ab. „Jesus aber sagte: Hört auf damit! Und er berührte das Ohr und heilte den Mann. (Lk 22,51) Jesus hat keine Berührungsängste vor Menschen. Er hat auch keine Angst, einen Aussätzigen zu berühren. Das war ja nicht risikolos für ihn: Aussatz - Lepra, wie wir heute sagen - ist eine ansteckende Krankheit. Einen Aussätzigen berühren - das konnte bedeuten: Ich infiziere mich selbst mit dieser Krankheit. Aus diesem Grund wurde ein Aussätziger aus der Gemeinschaft ausgeschlossen: aus der Familie ... aus der Dorfgemeinschaft. Er musste in die „Isolierstation“ ... in Quarantäne. Keiner durfte ihm zu nahe kommen. Keiner durfte ihm die Hand geben - wegen Ansteckungsgefahr. Unser Bibeltext sagt: Jesus „hatte Mitleid mit ihm“. Er lässt sich innerlich berühren von der Not des Kranken. Die innere Berührung führt zur äußeren Berührung: „Er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es - werde rein!“ Und der Aussätzige wird geheilt - nicht nur von seiner Krankheit, sondern auch vom Ausgeschlossensein. Als Geheilter darf er wieder zurück in seine Familie ... darf er wieder in Gemeinschaft mit anderen Menschen haben. Die Berührung des Aussätzung birgt für Jesus noch ein weiteres Risiko: In den Augen seiner Mitmenschen galt der Aussatz als Strafe Gottes. Man war der Meinung: Dieser Mann muss schwer gesündigt haben. Dafür hat ihn Gott mit dieser Krankheit bestraft. Auch deshalb - weil er Sünder war - durfte er mit den Frommen keine Gemeinschaft haben. Wer mit ihm Kontakt aufnahm ... wer ihn gar berührte, der wurde selbst unrein und zu einem Sünder. Jesus durchbricht diese Auffassung. Durch seine Zuwendung und die Berührung macht er allen deutlich: Krankheit ist keine Strafe Gottes. Sonst würde er ja gegen Gottes Willen handeln, wenn er Kranke heilt. Nein, dieser Aussätzige ist kein Mensch, der von Gott verworfen oder bestraft ist. Er ist von Gott genau so geliebt wie jeder andere auch. Die Berührung Jesu mit der Hand ... diese gesuchte Nähe und Zärtlichkeit soll dies den Kranken erfahren lassen. Das bewundere ich an Jesus: - Er hat keine Berührungsängste vor Menschen hat, denen andere aus dem Weg gehen. - Er schaut nicht zuerst auf das eigene Wohl, wenn es darum geht, einem Menschen in Not zu helfen. - Er scheut sich nicht, selbst in ein schlechtes Licht zu geraten, wenn er sich verachteten, ausgestoßenen Menschen zuwendet. Jesus baut Brücken über Gräben und Grenzen hinweg. Nicht nur seine Worte - auch seine Hände spielen dabei eine wichtige Rolle. Seine Hände verbinden und heilen. Liebe Zuhörer! Wir nennen uns Christen. Wir sagen damit: Jesus soll für unser Leben Leitbild sein. Sein Geist, seine Gesinnung soll auch unser Leben prägen. Ahnen Sie, welche Konsequenzen dann dieses Evangelium für uns hat?
Dann müssten wir Christen immer auf der Seite derer zu finden sein, die irgendwo und von irgendwem ausgegrenzt werden. Menschen, die unter „Aussatz“ leiden, die gibt es auch heute zur Genüge unter uns: - jene, die sich am gesellschaftlichen Leben nicht beteiligen können, weil ihnen schlichtweg das Geld fehlt ... - die Kinder, die ausgelacht werden, weil ihre Eltern ihnen nicht die neueste Modekleidung kaufen können ... - der Aidskranke, der plötzlich keine Freunde mehr hat ... - der Arbeitslose, der sich vor seinen Vereinskollegen schämt und ihnen deshalb aus dem Weg geht ... - die schüchterne Frau, die im Betrieb von allen gemobbt wird ... - der Strafentlassene, der keine Chance hat, einen Arbeitsplatz zu finden ... - die Achtzigjährige im Altersheim, die vergeblich auf Besuch wartet. Sie alle bräuchten eine stützende, aufrichtende, heilende Hand. Und noch eine zweite Konsequenz ergibt sich aus dem Evangelium: Wenn wir uns vom Geist Jesu prägen lassen, dann dürfen wir uns nicht an diesem schlimmen Verdächtigungsspiel beteiligen, das auch heute noch gewisse Kreise spielen, die verkünden: Unglück, Krankheit sei eine Strafe Gottes. Jesus heilt Krankheiten. Also will Gott das Heil, das erfüllte, das gelungene Leben des Menschen. Deshalb steht es einem Christenmenschen gut an, durch Berührung ... durch Zuwendung ... durch Sympathie und Einfühlen Isolierungen und Grenzen aufzubrechen ... zu heilen, was krank und gebrochen ist. Das ist Auftrag Jesu an uns. Unser Jahresthema kann uns dazu viele Impulse geben. Überlegen Sie einmal, wie Sie mit Ihren Händen Barrieren überwinden ... wie sie handgreiflich Menschen von ihrem „Aussatz“ heilen könnten. ► Da ist die Hand, die einem weinenden Kind auf den Kopf gelegt wird ... die es spüren lässt: Ich bin doch da. Du brauchst keine Angst zu haben. ► Da ist die Hand, die nach einem Streit dem Gegner gereicht wird ... die die Brücke der Versöhnung baut. ► Da ist die Hand, die dem Wohnsitzlosen an der Haustüre ein Stück Brot und ein Glas Wasser reicht. ► Da ist die Hand, die dem Kranken den Schweiß von der Stirne wischt. ► Da ist die Hand, die den verlachten Mitschüler fasst und in den Spielkreis holt. ► Da ist die Hand, die stumm gedrückt wird, um einem Hinterbliebenen Anteilnahme an seiner Trauer auszudrücken. Unsere Hände können Werkzeuge sein, die helfen und ermutigen ... die aus Isolation und Abgrenzung befreien ... die aufrichten und heilen. Liebe Zuhörer! Jesus hatte keine Berührungsängste. Er ist mit einer großen Offenheit auf die Menschen zugegangen und hat sie berührt - mit Worten, aber auch mit seinen Händen. Und sie wurden von ihren Ausgrenzungen geheilt. Auch heute braucht Jesus Hände - es sind unsere Hände -, um Menschen aufzurichten und zu heilen. Wenn wir ihm unsere Hände zur Verfügung stellen, - ich bin überzeugt: Dann geschehen auch heute noch Wunder: Wunder durch unsere Hände. |
"IN DEINE HÄNDE LEGE ICH MEIN LEBEN"Ansprache von Pfarrer Friedbert Simon beim Stationsgottesdienst des katholischen und evangelischen Stadtdekanates am 28. März 2012 in St. Josef Liebe Schwester und Brüder! Die große weiße Hand vor unserem Altar ist nach oben offen ... wie eine Schale. Zu wem gehört diese Hand? Es könnte meine Hand sein: offen ... bereit zu empfangen. Ich muss unweigerlich daran denken:Was wurde mir in meinem Leben schon alles in die Hand gelegt, - ohne dass ich es mir verdient hätte? Das, was mein Leben wertvoll macht, ist letztlich nicht mein Verdienst, - es ist mir geschenkt. Mein Leben überhaupt - ein Geschenk, meine Gesundheit - ein Geschenk, gute Freunde - ein Geschenk, Menschen, die zu mir halten ... die sich auch dann nicht zurückziehen, wenn ich sie enttäuscht habe, - ein Geschenk, dass ich Gott vertrauen kann ... ja , auch mein Glaube - ein Geschenk. Wenn ich so im Blick auf meine Hand mein Leben bedenke, - ich empfinde große Dankbarkeit. Zu wem gehört diese Hand? Es muss nicht meine eigene Hand sein. Sie kann auch für die Hand eines anderen stehen. Ich muss unweigerlich an die Hände denken, - die mich als Kind gehalten, getragen und geführt haben, als ich noch klein und unbeholfen war, - die mir den Schweiß abgewischt und mich gepflegt haben, als ich krank war, - die mir die Richtung gezeigt haben, als ich orientierungslos war, - die mich umarmt haben aus Freude bei einem Wiedersehen ... als Glückwunsch an meinem Geburtstag, - die mir schweigend gedrückt wurden, als ich in Trauer war. Es gibt so viele Hände, die es gut mit mir gemeint haben und die es heute noch gut mit mir meinen. Wenn ich an sie denke - ich werde dankbar. Zu wem gehört diese Hand? Ich darf jetzt auch an die Hand Jesu denken. An vielen Stellen der Bibel spielen die Hände Jesu eine besondere Rolle: Er legt sie Kranken auf. Er berührt Aussätzige und Blinde mit seiner Hand. Er nimmt Kinder in seine Arme und segnet sie. Und immer geschieht Heil: - Menschen werden gesund ... werden aus ihrer Isolation befreit ... - dürfen durch die Hände Jesu etwas von der Sympathie und dem Wohlwollen Gottes zu ihnen erfahren. Jesus ist die Hand, die Gott den Menschen entgegen streckt. Jesu Hände sind Gottes Hände. In ihnen wird erfahrbar, wovon Psalm 139 spricht: „Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich.“ (Ps 139,5) oder Psalm 95: „Er ist unser Gott, / wir sind das Volk seiner Weide, die Herde, von seiner Hand geführt.“ (Ps 95,7) oder Psalm 37: Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin; denn der Herr hält ihn fest an der Hand. (Ps 37,24) Jesus ist felsenfest überzeugt: Gottes Hände halten und tragen. Sie halten und tragen auch dann, wenn alles in den eigenen Händen zerbricht. Sie tragen auch dann,wenn die dunklen Stunden im Leben kommen ... wenn wir uns hilflos und verlassen vorkommen. Sie tragen sogar dann noch, wenn sich das Gefühl einstellt: Gott hat mich verlassen. Ich spüre seine Nähe nicht mehr. Das ist ja die Situation Jesu am letzten Tag seines Lebens: In der Nacht am Ölberg - seine Jünger schlafen. Niemand ist bei ihm, der mit ihm wacht. Er fühlt sich allein gelassen ... verloren. Die Todesangst treibt ihm den Schweiß auf die Stirn. Und was das Schlimmste ist: Er fühlt sich auch von Gott vergessen. Am Kreuz erlebt er tiefste Gottverlassenheit. Seine Not schreit er hinaus mit den Worten des Psalms 22: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bist fern meinem Schreien, den Worten meiner Klage?“ (Ps 22,2) Das ist tiefste Gottesferne, die Jesus durchleidet. Aber dann bahnt sich in diesem Psalm, den Jesus am Kreuz spricht, schon die Wende an: Der Beter besinnt sich auf die Fürsorge Gottes, die ihm schon am Beginn seines Lebens gegolten hat: „Du bist es, der mich aus dem Schoß meiner Mutter zog ... Von Geburt an bin ich geworfen auf dich. Vom Mutterleib an bist du mein Gott.“ (Ps 22,10-11) Jetzt gewinnt das Vertrauen des Beters immer mehr die Oberhand: „Die ihr den Herrn fürchtet, preist ihn ... Denn er hat nicht verachtet, nicht verabscheut das Elend des Armen. Er verbirgt sein Gesicht nicht vor ihm; er hat auf sein Schreien gehört. (Ps 22,24-25) Im Gebet ringt sich Jesus zu diesem letzten Vertrauen auf Gott durch, so dass er in seiner Todesstunde sprechen kann: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Lk 23,46) In deine Hände, Vater, lege ich mein Leben. Das ist Totalhingabe an Gott. In aller Verlorenheit und Einsamkeit ... im tiefsten Dunkel des Leids und erlittener Gottesferne lässt sich Jesus in einem letzten Akt des Vertrauens hineinfallen in die Hände Gottes. Dass Gott solches Vertrauen nicht enttäuscht, - das feiern wir an Ostern. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Dieses letzte Wort Jesu am Kreuz gehört zu meinem Lieblingsworten in der Bibel. Es waren die letzten Worte, die ich am Sterbebett meiner Mutter gesprochen habe. Diese Worte stehen heute schon auf dem Grabstein, der einmal auch mein Grabstein sein wird. „Vater, in deine Hände lege ich mein Leben“ - diese letzten Worte Jesu gehören am Abend vorm Schlafengehen zu meinem Abendgebet. „Vater, in deiner Hand liegt mein Leben“ - dieses Wort des Vertrauens möchte ich tief in mir bewahren. Sagt es mir doch zu: Gottes Hand trägt und hält - auch mich. Ich kann fallen ... ich kann tief fallen, - aber ich falle immer hinein in seine Hand. „In deiner Hand“ - Es ist ein Wort der Ermutigung für meinen Alltag, in den ich wieder gehen muss: Ich weiß nicht, was dort auf mich wartet. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt - welche erfreulichen oder unerfreulichen Ereignisse. Aber was auch geschehen mag - ich darf vertrauen: In deiner Hand, Gott, liegt mein Leben. Ich mache mir Sorgen - um den Ehepartner, der wieder mit Auto unterwegs ist ... - um den Sohn, in dessen Ehe es kriselt ... - um die Enkelin, die ein Jahr lang im Ausland studiert: In deine Hand, Gott, lege ich ihr Leben. Ich habe Angst vor dem Arztbesuch morgen ... Angst, eine schlimme Diagnose zu hören ... Angst vor der Operation: In deine Hand lege ich mein Leben. Dieses Wort nimmt mir nicht meine Angst, aber es lässt sie kleiner werden. Es gibt mir eine gehörige Portion Gelassenheit. Es hält die Hoffnung in mir wach. Ich muss die Zukunft nicht fürchten. Denn in deiner Hand geborgen liegt mein Heute und mein Morgen. |
GROSSES IN KLEINEN ZEICHEN(Ansprache von Pfarrer Friedbert Simon am Gründonnerstag 2012)Liebe Zuhörer! Wo die Kirche Großes feiert, - da handelt sie mit schlichten Zeichen. Auf zwei schlichte Zeichen möchte ich heute am Gründonnerstag hinweisen - am Tag der Einsetzung der Eucharistie. Ich meine die Zeichen des Kommunionempfangs. Das erste Zeichen ist das eucharistische Brot. Der Kommunionspender zeigt uns ein kleines Stückchen Brot, in dem sich ungemein Großes verbirgt: ein Geheimnis des Glaubens. „Der Leib Christi“ - so spricht der Kommunionspender, wenn er dieses Stückchen Brot reicht. Mit diesen Worten drückt er aus, was Christen von Anfang an glauben: Mit diesem Brot schenkt sich der Herr selbst. Er selbst ist gegenwärtig. Es ist nun nicht mehr gewöhnliches Brot, das unseren leiblichen Hunger stillt. Es ist in seinem Wesen verwandelt: Es ist zur Person Jesu geworden ... zur Nahrung für das ewige Leben. Und das ist Jesus Christus selbst. Thomas von Aquin drückt diesen Glauben der Kirche in seinem berühmten Hymnus „Adoro te devote“ so aus: „Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir. Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier. Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin, weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin“. (GL Nr. 546) Das glauben wir Christen: Unter diesem Zeichen des Brotes bist du, Christus, wahrhaft hier. Und jeder, der die heilige Kommunion empfängt, drückt diesen Glauben aus mit seinem „Amen“, das er spricht. „Amen“ - das heißt übersetzt: Ja, ich glaube! „Amen“ - ein kleines Wort. Aber es reicht aus als unser Bekenntnis: Ja, ich glaube, dass du, Jesus, in diesem kleinen Stückchen Brot wirklich gegenwärtig bist. Und dann strecken wir gleichsam dem Herrn selbst unsere leeren Hände entgegen - wie eine Schale, die empfängt. Die Hände als offene Schale - für mich ist das ein tiefes Zeichen unserer Liturgie. Ich kann nicht verstehen, warum das manche als unwürdig empfinden. Drücke ich mit dieser Geste doch aus: Du, Gott, fülle meine leeren Hände! Von dir erwarte ich alles: Leben ... Kraft ... Zukunft ... Hilfe und Halt. Unsere Hände, mit denen wir das Leben meistern ... unsere Hände, mit denen wir schaffen und uns abrackern ... unsere Hände, mit denen wir auch schuldig werden, - unsere leeren Hände, - die strecken wir Gott entgegen und sagen ihm: Von dir, Herr, erwarten wir alles. Wir haben letztlich nichts in der Hand! Ja, in unsere leeren Hände legt Jesus tatsächlich alles - nämlich sich selbst! „Der Leib Christi" - kürzer geht`s nicht! Und meine Antwort „Amen“ ... „Das glaube ich!“ - kürzer geht’s nicht! Liebe Zuhörer! „In deiner Hand“ - so lautet unser Jahresthema. Wir dürfen heute am Gründonnerstag dieses Wort in einer ganz neuen Bedeutung wahrnehmen. Wir dürfen es als ein Wort verstehen, das uns Jesus Christus in jeder Eucharistiefeier ganz persönlich zusagt: Ich - „in deiner Hand“. Ich gebe mich in deine Hand. Ich liefere mich dir aus.Ich gebe mich hin - an dich und für dich. Christus in meiner Hand! Wie ehrfürchtig muss ich dann die heilige Kommunion empfangen! Ich werde den Leib Christi gleich nach dem Empfang - noch vorne beim Kommunionspender- in den Mund nehmen und nicht erst beim Rückwärtslaufen in die Bank. Ich werde aufpassen, dass nichts von dem eucharistischen Brot zu Boden fällt. Wenn ich mich zur Handkommunion entschlossen habe, dann werde ich ehrfurchtsvoll meine Hände zur Schale formen. Ich werde mich beschenken lassen - und nicht nach der Hostie greifen, wie wenn ich mir etwas nehmen wollte. Schon im 4. Jahrhundert fordert der Kirchenvater Cyrill von Jerusalem die Neugetauften auf, die Heilige Kommunion ehrfürchtig zu empfangen. Er sagt: „Da die rechte Hand den König in Empfang nehmen soll, so mache du die linke Hand zu einem Thron für ihn! Nimm den Leib Christi mit hohler Hand entgegen und erwidere: Amen!” Meine Hand - ein Thron für Christus! Welch eine Würde für mich! Gott kommt mir so nahe, dass er sich mir gleichsam in die Hand legt. Diesem Gott, der in Jesus das Leben mit uns teilt ... der mit uns und für uns leidet und stirbt ... der auch für mich den Tod überwindet ... von dem ich gewollt, bejaht und geliebt bin, - diesem Gott strecke ich meine leeren Hände entgegen und sage „Amen“: Ja, Herr, du kommst jetzt zu mir. Von dir erwarte ich alles. "Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin, weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin“. |
WEGBEGLEITER SEIN UND HAND ANLEGEN(Aus der Predigt zum Ostermontag zum Evangelium von den Emmausjüngern; Lk 24,13-35) Sie stehen uns nahe mit ihren Enttäuschungen - diese beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus, die den Tod ihres Freundes einfach nicht verwinden können ... für die mit dem Tod Jesu am Kreuz eine ganze Welt zusammen gebrochen ist ... die mit dem Begräbnis Jesu alle ihre Hoffnungen begraben mussten. Sie stehen uns nahe - nahe aber auch mit ihrer anderen Erfahrung: Da steht ihnen plötzlich ein Mensch zur Seite. Er geht ein Stück des Weges mit ihnen. Er hört ihnen zu, als sie sich ihren Kummer von der Seele reden.
Solche Erfahrung kennen wir doch auch: Dass wir bei jemandem Verständnis und ein offenes Ohr zu finden, wenn uns eine große Sorge bedrückt ... wenn wir uns dann einmal allen Frust ... alle Enttäuschung ... allen Ärger von der Seele reden können. Es tut einfach gut, wenn uns dann - wie den Jüngern - ein Mensch zur Seite steht, der zur rechten Zeit die rechten Worte findet. Später sagen die beiden Emmaus-Jünger: Uns brannte das Herz ... wir waren innerlich angerührt ... es hat uns gut getan, als der Fremde mit uns redete und uns die Schrift erschloss. Liebe Zuhörer! Können wir das eigentlich auch - wie dieser fremde Begleiter der Emmaus-Jünger? Wir treffen doch auch auf Menschen, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben ... denen alle Hoffnung genommen ist ... die keinen Ausweg mehr sehen. Können wir dann auch diese Menschen ein Stück auf ihrem Weg begleiten ... ihnen zuhören ... sie zu verstehen suchen? Können wir dann auch wie dieser unbekannte Begleiter von unserem Glauben sprechen ... von unserer Hoffnung, die wir im Herzen tragen? Viele Menschen bringen es heute einfach nicht mehr fertig, über ihren Glauben ... über ihre Hoffnung und ihre Sehnsüchte zu sprechen. Wo geschieht das noch im vertrauten Umgang miteinander: etwa unter Eheleuten ... oder in der Familie ... oder im Freundeskreis ... geschweige denn in der Öffentlichkeit vor anderen? Wenn Glaube wieder neu aufblühen soll ... wenn sich in unseren Pfarrgemeinden wieder neues Leben entwickeln soll, - dann müssen wir wieder neu lernen, von unserem Glauben und über unseren Glauben zu sprechen. Wenn Kinder in ihrem Elternhaus etwas von Gott erfahren sollen ... wenn die Erstkommunion nicht nur ein schönes Familienfest, sondern auch eine Feier des Glaubens mit Nachwirkungen werden soll ... wenn wir möchten, dass sich junge Paare wieder vor Gott das Ja-Wort geben ... wenn wir einen Trauernden nicht nur mit oberflächen Worten vertrösten wollen ... wenn wir unsere Aufgabe als Paten ernst nehmen und jungen Menschen in den Glauben und in die Kirche hineinführen wollen, - dann geht es nicht, ohne das unsere Glaubensüberzeugung zur Sprache kommt. Aber nicht nur das! Nicht nur reden! Dieser unbekannte Wegbegleiter - er handelt auch: Er bricht ihnen das Brot. Am Brechen des Brotes ... an seinem Tun erkennen die Jünger den Auferstandenen. Nicht unbedingt an seinen Worten. Dass der auferstandene Jesus ihr Wegbegleiter war, - das geht ihnen erst jetzt auf, als er handelt ... als er ihnen das Brot bricht. Für mich heißt das: All unser Reden über den Glauben wird erst dann glaubwürdig und überzeugend, wenn wir uns durch unser Handeln zu erkennen geben ... wenn unsere Worte mit unseren Taten überein stimmen. Und damit sind wir wieder bei unserem Jahresthema mit dem Symbol der Hand. Es macht uns bewusst: Glaube muss „hand-greiflich“ werden, wenn er überzeugen will. Was wir glauben ... dass Gott die Liebe ist ... dass er Leben für alle will ... Leben in Fülle, - das muss erkennenbar werden in der Art und Weise, wie wir leben ... wie wir miteinander umgehen ... wie wir einander behandeln ... wie wir einander an die Hand gehen und Hand anlegen, wo unsere Hilfe gebraucht wird. Liebe Zuhörer! Die Emmausgeschichte ist nicht zu Ende. Sie findet auch heute statt - hier und jetzt. Wir sind da mit unsere Freuden und Hoffnungen ... mit unseren Sorgen und Ängsten. Und er, der Auferstandene, ist mit dabei - als unser Begleiter. Er deutet uns die Schrift, und er bricht uns das Brot. Emmaus ist jetzt ... hier ... in der Feier der Eucharistie. Und Emmaus wird sein danach ... draußen in unserem Alltag, in den wir vor hier gesandt werden. Emmaus wird sein - immer dann, wenn wir einander auf unserem Lebensweg begleiten ... wenn wir unseren Glauben bezeugen - in Worten und in Taten. (Anregungen und Gedanken dieser Predigt stammen von Alfons Gerhardt) |
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