Die Geschichte der Pfarrei St. JosefEin Weg über Höhen und durch TiefenDie Mutterpfarrei der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef ist die alte Aschaffenburger Pfarrei St. Agatha, die sich mit der Zunahme der Industrialisierung seit der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts an ihren Rändern immer mehr erweiterte. Am 17. April 1910 wurde auf Initiative von Pfarrer Josef Ruppert aus St. Agatha (1905-1919) der Kirchbauverein St. Josef gegründet mit dem Ziel eines Kirchenneubaues im nördlichen Stadtteil von Aschaffenburg. Da in diesem aufstrebenden Stadtteil viele Arbeiter wohnten, wählte man den heiligen Josef zum Schutzheiligen der neu zu errichtenden Pfarrgemeinde.
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| Lazarettbaracke als Notkirche. |
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Im Jahr 1913 konnte vom Baumeister Schmitt aus Goldbach für den Kirchenneubau ein Bauplatz an der Uhlandstraße erworben werden. Als erster Gottesdienstraum diente damals ein kleiner Tanzsaal einer früheren Gastwirtschaft in der Schillerstraße. Im Jahr 1921 gelang es Pfarrer Max Jaeger (Pfarrer in St. Agatha von 1920-1953), von der Stadt eine ausgediente Lazarettbaracke zu erwerben. Sie wurde auf dem Grundstück des heutigen Pfarrgartens in der Uhlandstraße als Notkirche St. Josef aufgebaut und acht Jahre lang als Gottesdienststätte genutzt. Am 1. Juni 1924 errichtete das Bischöfliche Ordinariat Würzburg die Expositur St. Josef. Präfekt Dr. Karl Pfeiffer aus dem Studienseminar Aschaffenburg wurde zum ersten Seelsorger ernannt. Am 16. September 1926 erhob Bischof Matthias Ehrenfried die bisherige Expositur zur selbstständigen Pfarrei St. Josef. Kurat Karl Pfeiffer wurde am 26.9.1926 in der Notkirche als erster Pfarrer von St. Josef in sein Amt eingeführt.
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| Dr. Karl Pfeifer, der 1. Pfarrer von St. Josef. |
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Schon die Geburtsstunde der Pfarrei fiel in eine schwere Zeit: die Jahre der größten Wirtschaftskrise mit 6 Millionen Arbeitslosen, blutigen Straßenschlachten, dem Zusammenbruch der Weimarer Republik. In diesen Krisenjahren hat Pfarrer Dr. Karl Pfeifer seine Pfarrei aufgebaut. Die Kirche entstand, das Josefsheim, der Kindergarten, die Krankenschwesternstation und die Handarbeitsschule. Am 27. September 1925 wurde der „Verein für Kinderhort und Krankenpflege“ gegründet, der sich die Sorge um die Kinder und Kranken der Pfarrgemeinde zur Aufgabe stellte. (Im Jahr 1996 nannte sich der Verein in „Caritasverein St. Josef Aschaffenburg e.V.“ um.) Im Januar 1926 waren die ersten vier Schwestern aus der Kongregation der Töchter des Allerheiligsten Erlösers, Würzburg, in St. Josef eingezogen. Bereits 1925 konnte ein Wohnhaus in der Glattbacherstr. 28 gekauft werden, in dem eine Schwesternwohnung und eine Station für ambulante Krankenpflege und eine Kinder- und Handarbeitsschule eingerichtet wurden. Am 6. März 1927 erfolgte die Gründung des „Katholischen Arbeitervereins St. Josef“. Aus ihm entwickelte sich die heutige „Katholische Arbeitnehmerwegung“ (KAB). Im Jahr 1928 wurde von der Gastwirtswitwe Eva Staab ein Garten in der Albrechtstraße als Bauplatz für Kindergarten, Pfarrheim und Schwesternwohnung erworben. Am 30. August desselben Jahres
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| Albert Boßlet (1880-1957) |
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erfolgte der erste Spatenstich zum Bau des Josefsheimes, das am 29. Juni 1929 mit Kindergarten und Handarbeitsschule feierlich eingeweiht wurde.Die Schwestern wohnten weiter in der Glattbacherstr. 28. „Das Josefsheim war ein Heim für alle. Es wurde viel Theater gespielt, Bibelkreis gehalten, ebenso Religions- und Kommunionunterricht, und Jugendliche hielten ihre Gruppenstunden. Ja sogar Luftschutzübungen wurden in diesem Raum durchgeführt.“ (Schwesternchronik)Planung und Bauleitung der neu zu errichtenden Josefskirche war dem Landesbaurat Professor Albert Boßlet in München übertragen worden, der zu den führenden Kirchenbaumeistern der damaligen Zeit zählte (von ihm sind erbaut: Abtei Münsterschwarzach, Missionsinstitut Mariannhill in Würzburg und die Herz Jesu Kirche in Aschaffenburg). Merkmal seines Entwurfs für die St. Josefs-Kirche war die spitzbogenförmige, dem gotischen Baustil angelehnte Gestaltung des Kirchenraumes, der Bögen und Fensteröffnungen.
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| Erste St. Josefs-Kirche, erbaut 1929. |
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Am 11. November 1928 wurde die Grundsteinlegung feierlich begangen, am 11.Juni 1929 das Richtfest, am 25. August 1929 die Glockenweihe. Am 3. November 1929 erteilte Bischof Dr. Matthias Ehrenfried der neuerbauten St.-Josefs-Kirche die kirchliche Weihe. Die Gesamtkosten für den Kirchenneubau beliefen sich auf 351.059,83 Reichsmark. Dann kamen die Jahre des Nationalsozialismus mit dem harten Kampf gegen die Kirche. Die Kreuze verschwanden aus den Schulen und Gerichtssälen, die Ordensleute wurden aus den Schulen vertrieben. Der Staat verweigerte das Einheben der Kirchensteuer. Religionsunterricht und Predigten wurden bespitzelt, Polizeiverhöre waren an der Tagesordnung. Die Gemeinde von St. Josef aber hielt treu und fest zu ihrem Pfarrer, zu Kaplänen und Schwestern. Entschlossen und mit klarer Linie führte Pfarrer Dr. Karl Pfeifer die Gläubigen durch diese Prüfungsjahre.
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| 21. November 1944: Die zerstörte St. Josefs-Kirche. |
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Zu einem schweren Schicksalsschlag für den Stadtteil Damm und die Pfarrei St. Josef wurde der verheerende Bombenangriff in den Abendstunden des 21. November 1944. Kirche, Josefsheim, Pfarrhaus und fast alle Häuser in der Pfarrei wurden zerstört. Pfarrer Dr. Karl Pfeifer hatte mit den Schwestern und mehreren anderen Leuten den Bombenhagel im Keller des Josefsheimes überlebt. Nach einem besonders schweren Einschlag in unmittelbarer Nähe rief er aus: „Jetzt hat es die Kirche getroffen! Oh meine schöne Kirche!“ Dann brach er tot zusammen. Die zerstörte Kirche hatte ihm das Herz gebrochen. Die Restgemeinde beklagte zusammen mit ihrem toten Pfarrer 64 Todesopfer. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wuchs aus den Ruinen neues Leben. Pfarrer August Wischert übernahm im Oktober 1945 die Seelsorge in der Trümmerpfarrei St. Josef und organisierte zusammen mit den Überlebenden den Wiederaufbau von Pfarrhaus, Kirche und Josefsheim. Wieder standen in schweren Aufbaujahren die Kapläne, die Schwestern und die hilfsbereiten Laien ihrem Pfarrer zur Seite. 1949 konnte er das neuerbaute Pfarrhaus beziehen.
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| Die wiedererbaute St.-Josefskirche. |
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Sechs Jahre nach der Zerstörung wurde 1950 mit dem Wiederaufbau der Kirche begonnen. Die beauftragten Architekten Karl und Karl Georg Jung aus Aschaffenburg verließen Boßlet’s Entwurf der Spitzbögen und entschieden sich für den Rundbogen; jedoch wurde der Grundriss der alten Kirche beibehalten, ebenso der Turm (49 m), der 1944 nicht zerstört worden war. Am 11. November 1951 nahm Bischof Dr. Julius Döpfner die Konsekration der wiedererbauten Kirche vor. Am 21. November 1954, genau zehn Jahre nach der Zerstörung, erfolgte die Einweihung des neuen Josefsheimes, in dem Raum für einen Kindergarten, die Schwesternwohnung und einen Pfarrsaal geschaffen worden war. Im November 1960 trat Franz Kolb als dritter Pfarrer von St. Josef die Nachfolge des nun pensionierten Geistlichen Rates August Wischert an. Neue Herausforderungen waren für ihn zu bewältigen. In Rom fand von 1962-1965 das Zweite Vatikanische Konzil statt. In den folgenden Jahren galt es die Erkenntnisse des Konzils der Gemeinde zu vermitteln und behutsam, aber zielstrebig die Liturgiereform in der Pfarrei
durchzuführen. Für die Zelebration in der Muttersprache, die aktive Beteiligung aller Mitfeiernden, die Einführung des neuen Messbuches und des neuen Gesangbuchs „Gotteslob“ musste Verständnis geweckt werden. Die Sakristei wurde erweitert (1970) und die Kirche renoviert (1975). Im Jahr 1963 erwarb die Pfarrei von der Orgelbaufirma Hindelang in Ebenhofen im Allgäu eine neue Orgel, die am 22. November 1963 durch Domkapitular Richard Schömig aus Würzburg die Weihe erhielt. Ebenso wurden das geschnitzte Altarkreuz (1975) mit den Begleitfiguren Maria und Johannes und ein neuer Volksaltar (1979) angeschafft. Die finanziell schwache Gemeinde, die inzwischen auf 4000 Katholiken angewachsen war, nahm den Neubau eines zweiten Kindergartens in der Inselstraße in Angriff, der 1974 eröffnet wurde. Schon in dieser Zeit wird Klage laut über den Verfall von Werten und Traditionen, den Rückgang des Gottesdienstbesuches, die zunehmenden Kirchenaustritte, den Verfall der Sonntagsheiligung. Die allgemein beklagte Krise der Kirche machte vor der Pfarrei St. Josef nicht Halt. Als Nachfolger von Monsignore Franz Kolb trat im Jahr 1985 Hans-Peter Berg die Pfarrstelle in St. Josef an. In den achtziger Jahren erlebte der Kirchenchor St. Josef (mit 50 Sängerinnen und Sängern) mit Erstaufführungen verschiedener geistlicher Werke unter Leitung von Klaus Bodenschatz eine Blütezeit. Ein Höhepunkt in der Geschichte der jungen Pfarrei war im Jahr 1988 die Doppelprimiz zweier Priestersöhne der Gemeinde: P. Roland Hinzer und P. Hanspeter Schmitt. Das Jahr 1988 brachte die Außenrenovierung der Pfarrkirche, 1990 die Innenrenovierung. Als am 21. Januar 1990 im Untermaingebiet der Sturm „Wibke“ tobte, richtete er am Dach der Kirche beträchtliche Schäden an. Zu einem bitteren Einschnitt in der Pfarreigeschichte wird im August 1992 die Schließung der Schwesternstation auf Grund von Nachwuchsmangel in der Ordensgemeinschaft. 66 Jahre lang hatten insgesamt 46 Schwestern aus der Kongregation der „Töchter des Allerheiligsten Erlösers“ in Würzburg in St. Josef segensreich in Kindergarten, Nähschule und Krankenpflege gewirkt. Meist war die Schwesternstation mit acht Ordensfrauen besetzt. Als fünfter Pfarrer wird Friedbert Simon am 16. Juni 1996 in St. Josef eingeführt. Als dringende Aufgabe wurde ihm der Neubau eines Pfarrheimes aufgetragen, nachdem das 1954 erbaute Josefsheim abgewohnt und wegen zu hoher Kosten nicht generalsaniert werden konnte. Im April 2001 wurde mit dem Abriss des Josefsheimes begonnen. Am 75. Jahrestag der Pfarreierhebung, am 16. September 2001, wurde unter Anwesenheit des dritten Pfarrers von St. Josef, Monsignore Franz Kolb, und unter Mitwirkung des Kirchenchores der Grundstein des neuen Pfarrheimes gelegt, nachdem er zuvor durch Pfarrer Friedbert Simon gesegnet worden war.
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| Kirchturm von St. Josef und das Haus der Begegnung. |
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In einer Abstimmung, zu der die ganze Pfarrgemeinde aufgerufen war, wurde mit großer Mehrheit als Name für das neue Pfarrheim "Haus der Begegnung" gewählt. Am 6. Juli 2002, erteilte der Würzburger Weihbischof Helmut Bauer im Rahmen des Pfarrfestes dem neuen Pfarrheim die kirchliche Segnung. Nach dem Berliner Mauerfall (1989) und dem Zusammenbruch des Kommunismus im Ostblock finden in den neunziger Jahren viele Spätaussiedler aus östlichen Ländern im Pfarreigebiet eine neue Heimat. Hinzu kommen Asylanten und ausländische Mitbürger. St. Josef wandelt sich zu einer „Weltgemeinde“, in der sich Menschen aus aller Herren Länder sammeln. Die Pfarrei steht vor dem Scheideweg, sich vor den Fremden abzuschließen oder sich im ursprünglichen Sinn von „katholisch“ zu einer offenen, einladenden Gemeinde zu entwickeln. Der Name "Haus der Begegnung" für das neue Pfarrheim weist den Weg. Zu einem Hoffnungszeichen entwickelt sich die Pfarreiband „Hope 21“, die im Jahr 2000 unter Leitung von Werner Heinz gegründet wurde. Am 7. 10. 2002 trifft sich erstmals der „Tanzkreis St. Josef“ unter Leitung von Renate Reinhard. Mit der durch den Abriss des Josefsheimes bedingten Schließung des Kindergartens Albrechtstraße 6 im August 2000 unterhält die Pfarrgemeinde jetzt nur noch einen dreigruppigen Kindergarten in der Inselstraße 20, dessen Bauträger die Kirchenstiftung St. Josef und dessen Betriebsträger der „Caritasverein St. Josef Aschaffenburg e.V.“ ist. 1996 hatte die Mitgliederversamlung des ehemaligen Vereins für Kindergarten und Krankenpflege diesen in „Caritasverein St. Josef Aschaffenburg e.V.“ umbenannt.
Die dringendsten Probleme der Pfarrgemeinde liegen im zunehmendem „Katholikenschwund“. Circa 15 Prozent der im Pfarreigebiet lebenden Katholiken beteiligen sich regelmäßig und aktiv am kirchlichen Leben. Die Mehrheit bleibt auf Distanz und ruft bei Bedarf den kirchlichen Service ab. Hinzukommt, dass durch Wegzüge, durch höhere Anzahl von Todesfällen als Taufen und durch Kirchenaustritte die Katholikenzahl im Pfarreigebiet schrumpft. So hat sich die Zahl der Pfarreimitglieder von ehemals 4000 auf heute 2000 halbiert (Jahr 2004). Am 1. Juli 2007 stirbt in Aschaffenburg Monsignore Franz Kolb, der als 3. Pfarrer von St. Josef von 1960 bis 1985 segensreich in der Gemeinde gewirkt hat. Zahlreiche Pfarreimitglieder geben ihm am 6. Juli 2007 auf dem Schweinheimer Friedhof das letzte Geleit.

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| Während des Josef-Jahres ist die linke Kirchtüre, das Josef-Portal, mit Girlanden geschmückt. Über dem Portal ist das Motto zu lesen: "Josef, steh auf!" |
Als besonderes spirituelles Ereignis, das zu einer Form von Gemeindeexerzitien wird, ruft der Pfarrgemeinderat ein Josef-Jahr aus, das vom 1. Maisonntag 2009 bis 1. Maisonntag 2010 dauert. Jeweils am 1. Sonntag im Mai feiert St. Josef das Kirchenpatrozinium. Unter dem Motto „Josef, steh auf!“ rückt der Kirchenpatron ins Blickfeld. In über 30 verschiedenen Aktionen und Gottesdiensten lässt sich die Pfarrgemeinde vom heiligen Josef zu einem christlichen Leben in heutiger Zeit inspirieren. Das „Josef-Gebet“ begleitet durch das Jahr: Gegrüßet seist du, Josef, reich an Gnade. Gott ist mit dir. Du bist gesegnet unter den Männern, und gesegnet ist dein Dienst für Jesus. Heiliger Josef, Vater Jesu Christi, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Der Priestermangel und die abnehmende Katholikenzahl in den Gemeinden (St. Josef hat in den letzten zehn Jahren rund 600 Pfarreimitglieder verloren) sowie zurückgehende finanzielle Mittel erfordern neue Strukturen der Seelsorge und neue Wege der Zusammenarbeit der Gemeinden. Einen Einschnitt in die Pfarreigeschichte bedeutet die Errichtung der Pfarreiengemeinschaft „Heilige
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| Dreieck-Tafel mit den Kirchtürmen von St. Josef, St. Michael und St. Konrad, die im Errichtungsgottesdienst am 16. Mai 2010 beim Gabengang zum Altar gebracht wird. |
Dreifaltigkeit“ am 31. 1. 2010 durch Bischof Friedhelm Hofmann, zu der die drei Pfarreien St. Josef, St. Michael und St. Konrad gehören. In einer Abstimmung am 2. März 2008 hatten sich die Gottesdienstbesucher der drei Pfarreien mehrheitlich für den Namen „Hl. Dreifaltigkeit“ entschieden. Eine Projektgruppe aus Mitgliedern der drei Pfarreien erarbeitete eine „Kooperationsvereinbarung“, die die Zusammenarbeit in der Pfarreiengemeinschaft regelt. Am 7. Ostersonntag, dem 16. Mai 2010, feiernn die drei Pfarreien in einem gemeinsamen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael unter Anwesenheit von Domkapitular Christoph Warmuth aus Würzburg die Errichtung der Pfarreiengemeinschaft. Bis zur Ernennung eines leitenden Pfarrers ist Pfarrer Georg Müller von St. Michael zum koordinierenden Pfarrer ernannt. Hat St. Josef unter diesen Vorzeichen eine Chance zu überleben? St. Josef wird Bestand haben, weil in der Pfarrgemeinde heute und morgen gläubige Menschen leben, die ihren Glauben bezeugen, ihn an die kommende Generation weitergeben, aus der Kraft des Glaubens zum Dienst an ihren Mitmenschen bereit sind und sich zu ehrenamtlicher Mitarbeit in der Pfarrei zur Verfügung stellen. Und schließlich wirkt auch heute in St. Josef Gottes lebenspendender Geist, der Glauben weckt, neue Wege führt und zu ungeahnten Überraschungen fähig ist.
Die Pfarrer von St. Josef
Pfarrer in St. Josef |
Name |
Geburtsort |
Todestag |
| 1924 - 1944 |
Dr. Karl Pfeifer |
Sommerau |
21. 11. 1944 |
| 1945 - 1960 |
August Wischert |
Würzburg |
2. 10. 1966 |
| 1960 - 1985 |
Franz Kolb |
Aschaffenburg |
1. 7. 2007 |
| 1985 - 1966 |
Hans-Peter Berg |
Würzburg |
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| 1996 - |
Friedbert Simon |
Eichenberg |
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Friedbert Simon
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